Gewonnen! MSI B360 GAMING PLUS Testbericht

Ich schreibe diese Bewertung im Zuge der Aktion Testers Keepers von Mindfactory.de,
werde aber völlig unvoreingenommen testen.

Das ist alles dabei:

cof

Einbau / Verarbeitung

Der Einbau ging relativ einfach von statten.
Beim Einsetzen der zwei Arbeitsspeicher-Riegel erst kurz überlegt, ob  es bestimmte der vier vorhandenen Bänke zuerst zu bestücken gilt, und dann freudig festgestellt dass bei der Anleitung ein Hinweis und auf dem Board selber auch abgebildet ist, welche Steckplätze zuerst genutzt werden sollen.

dav
dav


Ich habe das letzte Mal vor ca. 12 Jahren eine CPU auf ein Board gesetzt, aber auch das ging nach ein wenig schauen ganz einfach, sind ja 2 Einkerbungen und da gab es dann nur eine Möglichkeit.

cof

 


Auch alle Lüfteranschlüsse sind sauber beschriftet, Gehäuse Lüfter 1 bis 5 sind rundherum ums Board verteilt, das ist perfekt, so konnte ich ohne viel sichtbar verlegtes Kabel meine drei Front-Lüfter und den Lüfter hinten anschließen. Auch der Lüfter für die CPU ist leicht zu finden.

Die Blende für die Anschlüsse war nach dem dritten Versuch dann auch im Gehäuse eingerastet. Anschlüsse für SATA-Festplatten sind genug vorhanden und gut zu erreichen.

Die USB-Anschlüsse für USB 2 und USB 3 sind ebenfalls gut sichtbar markiert, auch die Pins für den Power-Schalter die Power-LED und HD-Led sind besser beschriftet als ich es bisher gesehen habe, nämlich ist „Plus“ und „Minus“ mit abgebildet, bei Motherboards zuvor musste ich da noch raten, oder konnte es nicht auf dem Board erkennen (und wer sucht denn dann bitte in der Anleitung!?)

sdr
cof

Erster Start

Obwohl nun neues Board, neue CPU und neuer RAM startet Windows direkt und soweit ohne Probleme. Natürlich wird gemeldet, dass diverse Treiber fehlen, aber da kümmert sich Windows ja eigentlich selber drum. Hier aber nicht – weil auch der Treiber für die Netzwerkkarte fehlt.
Zum Glück liegt eine CD dabei, auf der alle Treiber sind… Moment mal! Ich habe gar kein CD-Laufwerk mehr, neue Tower-Designs verzichten auf ein CD-Laufwerk.
Zum Glück hatten wir in der Firma ein externe CD-Laufwerk griffbereit, so habe ich den Netzwerkkarten-Treiber installiert, mit einer Internetverbindung hat Windows sich dann den Rest geholt.

Ich habe den Tower Aerocool P7-C1 Pro, der in der Front drei vorinstallierte RGB-Lüfter hat,
mein altes Board hatte weder so viele Anschlüsse für Lüfter noch eine RGB-Steuerung, deswegen hat ein externen FAN&RGB-Hub viel Platz weggenommen und wurde per USB ans Mainboard angeschlossen. Extrem blöd war dabei, dass wen der PC komplett stromlosgemacht wird, und das mache ich über einen Steckdosenleiste, dann hat das Board den FAN&RGB-Hub nicht gefunden, somit kein Licht gemacht. Erst wenn ich den Stecker von Mainboard gezogen und wieder neu aufgesteckt habe, dann ging es, .. zumindest bis zum nächsten stromlosmachen… und genau für die Behebung dieses Missstandes liebe ich das MSI B360 GAMING PLUS, denn es hat einen RGB-Anschluss, und da konnte ich nun alle meine drei Front-Lüfter und den zusätzlichen Back-RGB-Lüfter anschließen. Es fällt der Hub weg, die zusätzlichen Kabel ans Mainboard (USB) fallen weg, und auch nach dem stromlosmachen des PCs, leuchtet beim Einschalten sofort alles auf – ein RGB-Traum.

Dadurch, dass ich den Hub aber nicht mehr habe und alles über einen RGB-Anschluss läuft haben auch alle Komponenten immer das gleiche Licht, was mich aber nicht weiter stört.

bsh


Die App Mystic Light ist leider wenig intuitiv und schwer zu bedienen, ich habe bis jetzt nicht herausgefunden wie ich es schaffen soll Geschwindigkeit oder Helligkeit einzustellen. Ich hoffe auf weitere Updates. Breathing ist mir zu schnell, Farbwechsel fadet nicht sondern springt abrupt um, und Flash macht mich ganz unruhig. Random wirkt als wenn das Licht defekt ist, und bei der Musik erkenne ich leider nicht dass es sich zum Takt bewegt wenn ich ein InternetRadio laufen lasse.

Zusätzlich zu RGB-Steuerung ist auch eine feine Linie mit LEDs auf dem Board die wie der RGB-Controller eingestellt ist leuchtet,

sdr

sieht sehr edel aus, genau wie die MSI Kühlkörper oder Abdeckungen die leicht schräg und mit rotem Schriftzug angebracht sind und das Design sehr futuristisch machen.

cof
cof

Sound-Konfiguration

6 Anschlüsse für Audio hat das Board, besonders ist hier, dass einer rot markiert ist, alle anderen sind schwarz. Ich habe ein 5.1 System von Creative, welches 3 Stecker hat. Front L/R, Center/Woofer und Back /R/L.
Einfach mal alle reingesteckt und die Realtek-Audio-Software gestartet. Tatsächlich wird bei jedem Anschließen eines Steckers gefragt, für welchen Teil des 5.1 Systems der Stecker ist, super komfortabel. Nur leider konnte ich mein Boxenpaar, welches hinter mir hängt nicht auswählen, sondern nur ein Seitenpaar. Am Ende habe ich dann herausgefunden, dass manche der schwarzen Anschlüsse mehr Auswahl zulassen als andere, aber welcher was alles zulässt ist mir in der Software direkt nicht ersichtlich.  Leider konnte ich auch bei einem 5.1 System die Boxen nur als seitliche Boxen einstellen und nicht als hintere.

Nachdem alles konfiguriert war habe ich dann das LiveUpdate-Tool benutzt und alle Apps auf den neuesten Stand gebracht.

Dabei wurde auch die Realteck Audio Software durch eine gänzlich neue ersetzt (REALTEK  AUDIO CONSOLE), die leider komplett alle Einstellungen zurückgesetzt hat so, dass ich wieder bei Null angefangen habe. Schade, hier hätte ich mir eine Übernahme der eingestellten Werte gewünscht, so waren zum Beispiel die hinteren Boxen auf einmal als Mikrofon eingestellt.

MSI Apps

Der MSI-App-Manager bietet eine super Übersicht über alle Funktionen des Boards und darüber hinaus, so kann man mit der Gaming App der generellen Modus des PCs umschalten, Gaming, normal, leise oder Overclock-Modus. Was die einzelnen Punkte genauz bringen dafür hätte ich mir ein Popup gewünscht, in der Info ist ein Link der betitelt wird mit: „How to use Gaming App“ … klickt man drauf landet man nur auf der MSI-Startseite, schade, also vertraue ich einfach den Optionen und dass sie das Beste aus dem System rausholen, so wie ich es einstelle.
Auch kann man dort Bildschirmoptionen einstellen, Gaming, Film schauen, Augen schonen oder  ganz individuelle Anpassungen bringen deutlich merkliche Unterschiede.

Im Gaming LAN-Manager stellt man für jede laufende Windows-App ein, welche Netzwerk-Priorität diese hat und kann auch Upload- und Download-Geschwindigkeiten testen.

 

Und dann gibt es da noch das Command Center, dort sieht man en Takt jedes Kerns (bei meinem i3 also vier Kerntakte.) Jeden Lüfter kann man einstellen und weitere Einstellungen zu CPU, RAM etc. machen.

Bios

Zugegeben, das letzte Bios, welches ich gesehen habe ist von einem 2009 hergestellten Board, das BIOS des MSI B360 GAMING PLUS ist ein übersichtlicher Hingucker.

cof

CPU-Temperaturen, Lüfter, RAM-Frequenz, alles übersichtlich und jede Menge weitere Unterpunkte um alles am PC haarklein einzustellen. Mit der FastBoot-App kann man sogar einen Neustart des PCs veranlassen, so dass direkt im BIOS gestartet wird, ohne das lästige F1, F12 und BACKSPACEW – Gedrücke.

Das Preis-/ Leistungsverhältnis ist einwandfrei – mittlerweile Stand des Testberichtes unter 90 Euro

Fazit

Für sehr ein kleines Geld bekommt man eine solide Grundlage für einen Intel-Prozessor der neuesten Generation, inklusive genügend Anschlüsse und einer RGB-Steuerung und ein BIOS und TOOLS mit denen man wirklich jedes kleinste Details überwachen und auch nach eigenen Verhaltens und OC-Wünschen einstellen kann, ich bin begeistert!
Einige MSI-Tools sind noch nicht so intuitiv wie die Audio und RGB-Konfiguration, deswegen vergebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen.

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