Lenovo Yoga Tablet 3 Pro mit Beamer

Ich darf es gar nicht schreiben, aber ich habe schon wieder etwas gewonnen!
Das war zwar schon im Januar, aber da hatte ich ja dann diesen Vorfall mit dem Blinddarm.

Danach andere Sachen um die Ohren, jetzt komme ich mal wieder dazu einen Blogbeitrag zu verfassen.
Bei serieslyawesome.tv gab es einen spannenden Adventskalender, in dem jeden Tag ein interessantes Türchen mit Infos zu einer bestimmten Serie geöffnet wurde. In diesen Beiträgen fand man, teilweise sehr fies versteckt, immer einen Buchstaben. Und wer als erstes das gesuchte Zitat einsendet gewinnt den Hauptpreis, ein Yoga Tablet 3 Pro von Lenovo.

Am 18. Dezember hatte ich dank täglicher Recherche dann das Glück das gesuchte Zitat mit ein wenig Brute-Force schnell zu erraten und dann ging das Warten los.
Denn erst Anfang Januar wurde bekanntgegeben wer der erste Einsender des richtigen Zitates ist.

Und das war, ca. 4 Stunden vor dem Zweitplatzierten, genau! ICH!
Klick zum Gewinn – Beitrag!

Besonderheit: der Wulst:
Das Besondere am Tablet ist der Wulst an der lange Seite.
Er ist aus Aluminium und fühlt sich sehr hochwertig an.
Im Hochformat ist er perfekt um das Tablet an ihm zu halten.

Er hat einen kleine Knop, und wenn man diesen drückt, dann klappt der Standfuß aus.

Diesen kann man nutzen um das Yoga sehr steil zu stellen, z.B. zum Fotos oder Video zu schauen,

oder leicht angewinkelt, wenn man es zum Beispiel direkt vor sich auf dem Tisch liegen hat und Mails checkt oder auf Facebook surft und postet oder spielen möchte, alles wo man den Gegendruck des Tisches braucht damit der Touchscreen nicht so viel wackelt bei den vielen Eingaben.

Die Aussparung des Knopfes ist auch dafür geeignet das Gelenkwunder aufzuhängen, zum Beispiel an einem Haken in der Küche und dann Rezepte darauf zu lesen.

Display

Das Display ist gestochen scharf mit einer QHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln.
Da ich es gerne sehr hell mag habe ich letzten beim Spielen von Angry Birds 2 auf volle Helligkeit gedreht, leider kam dann nach ca. 10 Minuten die Meldung, dass das Display zu heiß werde und man die Helligkeit automatisch heruntergeregelt hat. Schade. Aber es war trotzdem noch hell genug, ich hab sogar keinen Unterschied gemerkt.

Sound

Der angeblich so tolle JBL-Lautsprecher mit Dolby Atmos ist ein Graus für jeden Heimkinobesitzer. Zugegeben es klingt vielleicht etwas besser als ein Tablet nur mit Stereolautsprechern, aber Raumklang merke ich nicht, und vor allem der Bass fehlt mir doch immens.
Einrichtung
Das erste Einrichten ist grausam,
es hakt, Dialoge zum Anmelden bei Google kommen zweimal, und während man noch verwirrt davor sitzt und sich fragt ob man alles nochmal eingeben muss geht es auf einmal doch weiter.
Dann ein Update, dann ein Update, dann ein Update, und jedes mal werden alle einhunderdrölfzig Apps aktualisiert, ohne mich drauf festnageln zu lassen, 2-3 Stunden hat das ganze gedauert bis ich das Tablet endlich nutzen konnte.
Geschwindigkeit
Das Tablet ist schnell, man merkt hier dass man in der Oberklasse unterwegs ist.
Doch immer wieder zickt es rum. Da wollte im Browser ein Youtube-Video gucken, das hakte und machte und wollte nicht. Dann habe ich auf den Titel geklickt dass die Youtube-App aufgeht. Daraufhin fror der Browser ein.
Zweimal ist mir das Yoga einfach so mal eingefroren. Nichts ging mehr.
Manchmal reagiert die Eingabe der Tastatur um 2-5 Sekunden verzögert, dann – wie die meiste Zeit wieder superschnell. Ich denke dass dort Softwaremäßig an einigen Stellen noch nachgebessert werden muss.

Akku

Der Akku mit 10200 mAh hält wirklich richtig lange. Beim ersten Anstecken sagt mir das Tablet es dauert 20 Stunden bis es voll ist. Also habe ich das Kabel noch mal abgezogen und neu angeschlossen da waren es unter 2 Stunden, seitdem macht es da auch keine Zicken mehr.

Kamera

Vorne 5 MP hinten 13 MP, kein Blitz.
Habe Fotos damit gemacht, und fand sie nicht berauschend, aber einerseits war es auch nicht gerade hell und andererseits ist ein Tablet für mich eh nicht zu Fotos machen da. Für Skype, wenn ich es denn nutzen würde, wäre es zusammen mit dem Standfuß super!
Highlight BEAMER
Der wulstige Standfuß, der das Tablet auch auf stolze 612 Gramm bringt, ist nicht nur für den großen Akku und die vielen yogamäßigen Aufstell- und Aufhängmöglichkeiten zuständig.
Nein er beinhaltet auch das echt Highlight und Alleinstellungsmerkmal, einen Pico-DLP-Beamer.
Er hat zwar nur 50 Lumen aber man sieht das Bild auch schon bei Tageslicht, zwar sehr schwach aber sichtbar.

Wenn man es aber abends nutzt oder den Raum verdunkeln kann ist das Ergebnis schon echt befriedigend. Bis zu 210 cm Diagonale gibt Lenovo an. Zwar hat der Beamer nur eine Auflösung von 800 mal 480 Pixeln, dennoch macht das gucken von Youtube-Fail-Compilations oder auch von Serien eine Menge Spaß, besonders wenn man im Bett liegt und das Bild gemütlich an der weißen Zimmerdecke genießen kann.
Hier einmal drei Fotos des Bildes mit den Diagonalen: 40, 105 und 165 cm bei dunklem aber immernoch mit einer Menge Restlicht versehenen Raum:

FAZIT

Gekauft hätte ich mir das Tablet wohl nicht, aber jetzt wo ich es habe, nutze ich es oft, und bin auch größtenteils zufrieden.
Zum Beispiel um mir abends an der Zimmerdecke im Bett eine Folge von der britischen Serie Jekyll auf Clipfish (für Liebhaber auch in OV) anzuschauen, die mir Tobias in diesem Beitrag empfohlen hat. Eine mysteriöse, spannend erzählte Geschichte, schaut unbedingt mal rein.

Und wenn mir langweilig ist kann ich immer noch die Katze mit spannenden Videos von Vögeln und Fischen aus dem Beamer beschäftigen.

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