Geocaching 18.10.2011

Gestern war mal wieder Geocacher-Abend.
Mit Arbeitskollegen Zonker0815(Geocachername) und übers Kegeln kennengelernter Freund und Renter Lux5 ging es auf Tour.‘
Die originalen Logeinträge habe ich mal mit eingefügt und mit rot hervorgehoben.
Für den ersten Fund musste ein Chemierätsel mit Gefahrkennungen gelöst werden, hab natürlich ich gemacht. Die Suche des Caches gestaltete sich beim letzten Versuch sehr schwierig, denn es war mitten in der Stadt, keine Bäume, Büsche oder sonstige üblichen Verstecken waren zu finden.
Wo er genau war will ich nicht sagen, denn das ist echt ein gemeines Versteck, und dabei ist die Dose nicht mal klein gewesen, der Log dazu sieht so aus:

Das Rätsel bereitete mir lange Kopfschmerzen bis ich dann das Hint-Bild gesehen habe. Von da an ging es recht fix bis zur Entschlüsselung des Codes.
Dank eines Tipps vom Owner (ich wollte doch nur einen ungefähren Tipp, nicht gleich die genau Position ) war es heute nur ein Griff und ich hatte den fiesen in der Hand. Da passen ja sogar ganze Münzen rein.
Vielen Dank für das schöne Rätsel und den echt gemein verstecken Cache.

Dann ging es weiter Richtung Ilsetal. Auf dem Weg dorthin war an einem Parkplatz noch ein traditioneller Cache einzusammeln, eigentlich wenig spektakulär, aber der Statistik und der aufgeräumte Karte wegen, nimmt man ja alles mit.

Zonker hat vorm Cache geparkt, ich habe geleuchtet und Lux befohlen wo er suchen soll, und schon war dieser hier geloggt und wir haben uns einen anderen Parkplatz gesucht, da wir ja lauffaul sind.

Anschließend sind wir den eigentlichen Parkplatz angefahren, welcher gegenüber eines Campingplatzes liegt.  Dort ist natürlich auch wieder eine Dose verborgen gewesen, die ich nun ein zweites mal loggen durfte:

Den hab ich schon mal gemacht, aber da war es noch eine alte versiffte gammlige Dose. Diese hier war schön, sauber und trocken! Danke für die Neulegung des Caches. Da ich ja schon mal hier war habe ich Zonker und Lux suchen lassen, die müssen ja auch mal was finden!

Von hier aus wurde dann auf das Auto verzichtet (endlich geht es richtig los) und wir wanderten zu dritt mit 6 Taschenlampen bewaffnet durch das Ilsetal bei Nacht, ein etwas anderes Erlebnis als bei Tag (aber das ist für Samstag mit 21 Kilometern Wanderung geplant.!).

Hier ging die heutige Hauptwanderung los. Ca. 18:50 Uhr waren wir hier und zogen anschließend ins Ilsetal über die Westernklippe und den Torsomörder-Tradi zurück hier her. Ein schöner Auftakt an diesem Abend. Nachdem wir endlich die Brücke über die Ilse gefunden hatten mussten wir aufpassen wo wir hingreifen, denn in einem vermutlichen Cache-versteckt hauste schon ein Feuersalamander. Er blieb aber verschont.

Nun kam ein Multicache an die Reihe, und auch noch ein Nachtcache. Das Baumgesicht bei Nacht!
Wir folgten also Feuernadeln (dreieckige reflektierende Objekte) und Reflektoren die an einem kleinen Weg an der Ilse angebracht sind, und wir folgten und folgten, und es ging bergauf und noch steiler, aber am Ende hat es sich richtig gelohnt, denn das Finale macht dem Cachenamen alle Ehre!

Zonker plauderte schon ganz aufgeregt aus dem Nähkästchen dass der Cache wohl nicht machbar sei, weil er keine Blinkies mehr gefunden hat an einer Stelle. Nunja, Blinkies zu finden war das kleinste Problem.
Am Ende standen wir völlig durchgeschwitzt vor dem einäugigen Willi! Super schöne Idee die bei Nacht auch ein wenig Grusel mit sich bringt.

An der Westernklippe durfte Zonker dann alleine suchen, da Lux5 und ich schon vor zwei Wochen hier waren. Wir vergnügten uns solange mit dem Verzerr von kleinen pikanten Salamisticks.

Und nun kam das Highlight unserer Wanderung, der Rätselcache Froschfroscher!
Zuerst muss man mal den Felsen finden der in der Beschreibung gesucht wird, dann muss man dessen Umfang messen, anschließend einen Messpunkt finden dort einen Buchstaben erkennen, dessen Stelle im Alphabet mal 10 + 135 ist dann die Richtung in Grad die man gehen muss, und die Entfernung die zu gehen  ist sind 2 mal der Umfang vom Felsen. So was gefällt mir immer am Besten!

Lux und ich waren vor zwei Wochen schon mal hier, habe den einzigen Felsen hier auch gefunden aber nicht vermessen, nur grob geschätzt (was sich heute als richtig herausstellte).
Wir haben also fleißig vermessen und sind dann zu besagtem Vermessungspunkt (der nicht mehr da war!) Zum Glück wusste ich noch den Buchstaben und hatte auch eine Peilung. Am Final haben wir dann einen großen Felsen gefunden, wie Zonker schon erwähnte.
Es waren bestimmt 20 Minuten und Lux sagte immer wieder: „Der sieht aus wie‘n Frosch!“ Ich habe mich dann zu ihm gestellt und zugestimmt. Als ich behauptete ich bin mir 100% sicher DAS ist der richtige Felsen den wir vermessen müssen, glaubte mir Lux noch nicht ganz.
Als ich ihm dann die Einmeißelung zeigte war er auch überzeugt.
Also noch mal mit dem 5m-Maßband um den Felsen rum und neu gepeilt.
Schon war die Dose gefunden.

Danke für dieses Abenteuer.

Und hier noch ein Schnappschuss der Vermessungsarbeiten:

Froschvermessung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den letzten Cache haben wir nicht gefunden dafür war es wieder gruselig. Eine Bank aus dem Baumarkt, Holzstämme als Stühle, ein Tisch mit eine Blumenvase drauf, diverse Bauten aus Steinen und Stöckern und das mitten im Wald. Nach ca. 40 Minuten suche gaben wir dann auf.
Dennoch war es wieder eine ordentliche Wanderung mit viel Spaß und zum Glück ohne Regen, obwohl wir bergauf doch etwas nass geworden sind.

3 Gedanken zu „Geocaching 18.10.2011“

  1. Schrittangaben halte ich meist für Schikane.Ich hatte mal einen gefunden mit der Angabe: "Zählt eure Schritte, denn ihr werdet zwischen Bäumen und Hügeln einen schlechten Empfang haben. 650 solltet ihr gehen, dann lichtet sich links das Gebüsch und nach weiteren 20 m findet ihr eine große Wurzel." Also sind meine beiden Mitsucher mit bewusst großen Schritten den Weg lang gestakst. Ich habe nach der Lichtung geguckt und nach längerem Suchen haben wir endlich auch die Wurzel samt Cache gefunden. Letztlich meinte der Cacheleger nur 650 m gehen. Das hätte er auch gleich angeben können. Auf dem ebenen Waldweg ging das gerade noch so.Bei einem anderen sollte man von einem Gebäude aus 40 Schritte gerade in den Wald gehen. Leider lag im Wald direkt auf dem angepeilten Weg ein großer Reisighaufen und man musste über mehrere querliegende Bäume steigen. Irgendwie war der Cache bei mir dann 80 Schritte weg und ich habe ewig alle Wurzeln abgesucht. Die Logs waren bei beiden Caches ensprechend. Inzwischen ist die Cachebeschreibung bei beiden geändert, hat sich wohl nicht so bewährt.Aufgabenstellungen der Art: "Nach 150 Schritten stößt du auf ein Denkmal." finde ich aber wieder ganz in Ordnung. Da muss ich mir keine Gedanken machen, ob es nun um 1-m-Schritte oder sonstige Einheiten gehen soll, weil ich den nächsten Punkt eh nicht verfehlen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

:good: 
:negative: 
B-) 
:-) 
:cry: 
:-( 
:rotwerd: 
:irre: 
:eek: 
:xd2: 
:rofl: 
:hupfi: 
:alien: 
:shock: 
:fies: 
:stumm: 
:scratch: 
:wacko: 
:yahoo: 
mehr...